Titelinformation

KMENT, Kurt:

Von Bad Tölz zur Isarquelle

Inhalt

1. Vorwort 4
2. Geologische Übersicht 5
2.1 Erdgeschichte 12
Paläozoikum 12
Die ruhige Zeit der Trias 12
Absinken des Sedimentationsraums im Jura 17
Alpenfaltung in der Kreide-Zeit 18
Alpiner »Endspurt« im Tertiär 20
2.2 Tektonische Einheiten 21
Faltenmolasse 24
Helvetische Zone (Helvetikum) 25
Flysch 27
Allgäudecke (mit Randschuppenzone) 27
Lechtaldecke 28
Inntaldecke (Mulde im Isartal) 30
3. Landschafts- und Besiedelungsgeschichte 30
4. Wirtschaftliche Nutzung der Gesteine 31
5. Exkursionen 33
A Faltenmolasse um Bad Tölz 35
B Helvetikum in Bad Heilbrunn 47
C Flysch und Allgäudecke bei der Auer-Alm 61
D Die Nordstirn der Lechtaldecke am Brauneck 73
E Die Doppelmulde in der Jachenau 85
F Der Wamberger Sattel in Vorderriß 93
G Die Karwendelmulde am Vorderskopf 103
H Geologie entlang der Römerstraße Via Raetia zwischen Klais und Scharnitz: die Inntaldecke 114
I Geologie am Isarursprung 132
6. Literatur 150

Vorwort

...

Das Ziel dieses Bands der Reihe »Wanderungen in die Erdgeschichte« ist es, das Werden dieser Gebirgslandschaft entlang der Isar im Wesentlichen zu erklären. Der direkte Zusammenhang zwischen geologischen Verhältnissen und dem Aussehen der Landschaft ist dabei von höchster Bedeutung.

Die völlig andere Geologie im Vergleich zu der in den vorangegangenen Bänden beschriebenen stellt den Reiz des alpinen Raums dar: Die meisten der in den Alpen angetroffenen Gesteine lagerten sich über einen Zeitraum von ca. 200 Mio. Jahren in einem über tausend Kilometer entfernten Gebiet ab; sie wurden in den folgenden 50 Mio. Jahren beim Transport und später bei der Verfaltung und Auftürmung zu einem Hochgebirge an den heutigen Ort befördert und z.T. sehr stark verändert. Ein sehr großer Ablagerungsbereich muss aus sehr kleinen Aufschlüssen rekonstruiert werden. Damalige Meeresbecken, Schwellen oder Festlandsbereiche können nur näherungsweise bestimmt werden.

Allerdings ist auch mehr Ausdauer und alpine Erfahrung gefordert. Einige der Exkursionen überwinden mehrere 100 Höhenmeter und erfordern deshalb Planung in Sachen Ausrüstung, Kleidung, Verpflegung, Wetter, usw.

Da in unmittelbarer Nähe des Flusses bedingt durch die Gletschertätigkeit (tiefes Ausschürfen der Täler und späteres Auffüllen mit Sediment) ältere Aufschlüsse meist fehlen, führen die Exkursionen z.T. zu Zielen auf benachbarte Erhebungen, die einen besseren Einblick in die Erdgeschichte geben können. Dabei wurden auch Einkehrmöglichkeiten so weit wie möglich berücksichtigt. Im Zeitalter des Mountainbikes ist vieles leicht erreichbar, die Naturschutzgebiete, auch im Nachbarland Österreich, müssen jedoch geachtet werden. Die Exkursionen sind aber so gewählt, dass man Forstwege oder markierte Steige kaum verlassen muss.

Zunächst wird wie in den vorangegangenen Bänden auch ein ausführlicher geologischer Überblick gegeben, an dessen Gliederung sich die Exkursionen halten.

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Beispielseiten

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Seite 53 Seite 86 Seite 103 Seite 110 Seite 138

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